Schließen ✖

Wir freuen uns auf eine/n neue/n Mitarbeiter/in (m/w/d), die/der zum nächstmöglichen Zeitpunkt unser Team unterstützt.

» weiter

Zum Hauptinhalt springen Zum Footerinhalt springen

Service-Tipps

Herbst-Drive mit mehr Weitblick am Steuer

Kürzere Tage, feuchter Asphalt und plötzliche Witterungsumschwünge stellen Autofahrer vor neue Herausforderungen, die ein Umdenken am Steuer erfordern.

Hellgrüner Kia SUV fährt auf einer nebligen, nassen Landstraße mit herbstlichen Bäumen und aufgewirbelten Blättern.

Aufgewirbeltes Herbstlaub und nasse Straßen verlangen am Steuer volle Konzentration und einen angepassten Fahrstil. Bild: Kia via Autoren-Union Mobilität

Sinkende Temperaturen, nasses Laub und früher einsetzende Dunkelheit verändern den Straßenverkehr in den kommenden Wochen spürbar. Wer jetzt rechtzeitig reagiert, sein Fahrzeug checkt und den eigenen Fahrstil anpasst, minimiert das Unfallrisiko massiv und kommt entspannt ans Ziel.

Herbstliche Sichtverhältnisse im Fokus
Wechselhaftes Wetter und trübe Aussichten fordern die Aufmerksamkeit am Steuer heraus. Tief stehende Sonne am Morgen blendet häufig und erschwert das rechtzeitige Erkennen von Hindernissen oder anderen Verkehrsteilnehmern. Saubere Front- und Seitenscheiben sowie intakte Wischerblätter schaffen hier sofort Abhilfe und gehören zur Pflichtausrüstung vor jeder Fahrt. Eine vorausschauende Anpassung der Geschwindigkeit bei Blendung schützt vor unliebsamen Überraschungen.

Besonders tückisch zeigt sich dichter Dunst in den Morgenstunden, weshalb vorausschauendes Verhalten und der richtige Einsatz der Beleuchtung jetzt oberste Priorität haben. Bei starker Sichtbehinderung hilft das bewusste Einschalten des Abblendlichts, um selbst besser zu sehen und rechtzeitig gesehen zu werden. Lichtautomatik und Tagfahrlicht reagieren bei diesigem Wetter oft zu träge, weshalb das manuelle Bedienen der Scheinwerfer gefragt bleibt. Die Nebelschlussleuchte darf ausschließlich bei Sichtweiten unter fünfzig Metern zum Einsatz kommen und erfordert dann eine Höchstgeschwindigkeit von maximal fünfzig Kilometern pro Stunde.

Reifenhaftung bei Nässe und Kälte
Herabfallendes Laub, Matsch und anhaltender Regen verwandeln den Asphalt in eine rutschige Piste, auf der sich the Bremsweg drastisch verlängert. Eine vorausschauende Fahrweise, stark reduzierte Geschwindigkeit und ein großzügig vergrößerter Sicherheitsabstand verhindern gefährliches Schlingern auf dem nassen Untergrund. Abrupte Lenk- oder Bremsmanöver tabuisiert der defensive Fahrstil jetzt völlig.

Spätestens bei den ersten Nachtfrösten rückt die richtige Bereifung in den Mittelpunkt, denn Sommerreifen stoßen bei kalten Temperaturen an ihre physikalischen Grenzen. Die situative Winterreifenpflicht schreibt geeignete Pneus mit dem Alpine-Symbol bei winterlichen Straßenverhältnissen vor. Experten empfehlen eine Profiltiefe von mindestens vier Millimetern, um Wasser und Schneematsch optimal abzuleiten. Neben guten Reifen gehört in der nassen Jahreszeit auch eine sorgfältige Notfallausrüstung ins Fahrzeug, um für widrige Wetterlagen bestens gewappnet zu sein.

Gefahrenquellen abseits der nassen Fahrbahn
Neben widrigen Wetterverhältnissen lauern im Herbst weitere spezifische Risiken auf Landstraßen und in ländlichen Regionen. Erntemaschinen und landwirtschaftlicher Verkehr sind in dieser Jahreszeit oft extrem langsam unterwegs und transportieren Schlamm auf die Straße, der zu spiegelglatten Fahrbahnoberflächen führt, welche ein extrem feinfühliges Agieren am Gaspedal verlangen.

Zusätzlich erhöht sich das Risiko von plötzlichem Wildwechsel in der Morgen- und Dämmerungsphase dramatisch. Bei plötzlich auftauchenden Tieren gilt es, kontrolliert zu bremsen, das Fernlicht abzuschalten und zu hupen, anstatt unkontrollierte Ausweichmanöver zu riskieren. Auch ungeschützte Verkehrsteilnehmer erfordern auf herbstlichen Routen erhöhte Aufmerksamkeit, weshalb defensive Rücksichtnahme für alle Beteiligten höchste Konzentration verlangt.